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Die Geschichte der Villa

Die Villen Camarella und Timberina sind Juwelen, die dank der Persönlichkeiten, die dort ein und aus gingen, auf das Engste mit der Insel Capri und ihrer Geschichte verknüpft sind.

Die Villen Camarella und Timberina gehören zu Capris Juwelen und bieten eine atemberaubende Aussicht vom Tyrrhenischen Meer bis zum Golf von Neapel, vom Monte Solaro bis zur Villa Jovis. In dieser Villa aus den 1940er-Jahren fühlt man noch immer den Atem der Geschichte, wenn man auf die Villa Jovis blickt, von wo aus der römische Kaiser Tiberius mehr als zehn Jahre lang das Römische Reich regierte. Auch die jüngere Vergangenheit lebt in diesen Mauern fort: Schauspieler und andere Filmschaffende kamen hier zusammen, um sich auf die Dreharbeiten von Bragaglias Filmen vorzubereiten. Bragaglia gehörte damals zu den namhaftesten Regisseuren Italiens. Auf den Wegen, die zur Villa führen, wandelt man – im wahrsten Sinne des Wortes – auf den Spuren mächtiger Herrscher und Staatsmänner, Poeten, Schriftsteller und Schauspieler aus aller Herren Länder und verschiedenster Epochen. Auf Capri war Lenin zwei Mal zu Gast bei dem russischen Schriftsteller Gorky, und zwar bevor er die Oktober-Revolution initiierte; nach der Revolution suchten dann zahlreiche russische Prinzessinnen Zuflucht auf der Insel. Auf Capri lernte Lenin außerdem die Familie Krupp kennen, bei der zu dieser Zeit die ranghöchsten deutschen Militärs ihren Urlaub verbrachten.

„In Capri haben Gott und die Natur ihre ganze Schaffenskraft, Bizarrerie und ihre Launen unter Beweis gestellt und dem Menschen ihre Herrlichkeit demonstriert. Deshalb ist und bleibt diese Insel ein wunderbares Beispiel für die Genialität Gottes. Unvergleichlich.” Diese Liebeserklärung machte Bragaglia der Insel, als er sie nach seinem Abschied vom Militär zum ersten Mal besuchte. Der Regisseur war ein guter Freund des bekannten Futuristen Marinetti, der es sich zum Ziel gesetzt hatte, die Insel untrennbar mit seiner Vision zu verknüpfen. Curzio Malaparte, bekannter Schriftsteller und Journalist der damaligen Zeit, gab den ausschlaggebenden Impuls zum Bau der Villa. Die persönlichen Beziehungen von Malaparte (allen voran mit dem Politiker Galeazzo Ciano, dem Schwiegersohn von Mussolini) ermöglichten es, das Baumaterial trotz der Sanktionen gegen Italien nach dem Ersten Weltkrieg zu beschaffen. Malaparte schenkte seinem Freund Bragaglia einen Tisch, an dem er seine Drehbücher verfasste und der noch heute die Villa schmückt. Mit Hilfe der Architekten Mazzocca und Talamona verwirklichte der Regisseur sein Villenprojekt, wobei das Hauptaugenmerk auf der unvergleichlichen Aussicht vom Kap lag: Zunächst wurden die Fenster geplant, dann erst die Wände des Hauses. Das ist der Grund dafür, dass man heute von jedem Zimmer aus das Meer und die Villa des Tiberius bewundern kann. Erst ab 1946, nach Kriegsende, wurde die Villa regelmäßig bewohnt und erlangte so im Laufe der Jahre ihr prächtiges Erscheinungsbild. Denn jeder „Gast“ hat nicht nur das Erbe seines Vorgängers bewahrt, sondern wusste die Schönheit der Villa noch weiter auszureizen, ohne jemals ihr eigentliches Wesen zu verändern.

Die technische Ausstattung hält jedoch mit der modernen Entwicklung Schritt: Sonnenkollektoren, WiFi in der gesamten Villa und insbesondere die erst vor kurzem installierte Smart-Home-Gebäudesteuerung sorgen für zeitgemäßen Komfort.

Auch in den Innenräumen lebt die Geschichte der Villa fort: Die Marmorböden wurden aufwändig restauriert, die Parkett- und Fliesenböden sind noch im Original erhalten. Die Möbel aus dem 18. Jahrhundert und die antiken römischen Amphoren stehen in perfektem Einklang mit den warmen sommerlichen Farben, die typisch für die Insel sind. Die Schönheit und die Geschichte des Hauses sind eingebettet in üppiges Grün: die als botanischer Garten gestaltete Grünfläche beherbergt 150 Pflanzenarten, die thematische Bereiche bilden. Der Garten bereichert die Villa nicht nur in ästhetischer Hinsicht, sondern bietet ihren Bewohnern auch einen vor fremden Blicken geschützten Bereich, in dem es sich vortrefflich entspannen lässt.

Diese Villa hat eine Seele. Sie erzählt eine einzigartige Geschichte, von einem Erbe, wohlbehütet und geschützt. Und diese Geschichte ist noch nicht zu Ende…

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